Gynäkologische Vorsorgeuntersuchung

Gynäkologische Vorsorgeuntersuchung

Die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge für Frauen. Sie dient der Früherkennung von Krankheiten, insbesondere von Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane, sowie der Überwachung der allgemeinen gynäkologischen Gesundheit.

In der Regel umfasst die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung mehrere Schritte. Zunächst wird ein ausführliches Gespräch geführt, in dem Fragen zu gesundheitlichen Beschwerden, der Menstruation, Schwangerschaften und familiären Vorerkrankungen gestellt werden.

Anschließend erfolgt die körperliche Untersuchung, bei der der Arzt oder die Ärztin den Unterleib abtastet, um Auffälligkeiten wie Knoten oder Zysten zu erkennen. Ein weiterer Bestandteil der Untersuchung ist der sogenannte PAP-Abstrich bzw. Dünnschichtzytologie, bei dem Zellen des Gebärmutterhalses entnommen werden, um diese auf mögliche Auffälligkeiten oder Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs zu überprüfen. Um die inneren Organe besser sichtbar zu machen, wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt.

Eine regelmäßige gynäkologische Vorsorge ist besonders wichtig, da viele gynäkologische Erkrankungen zu Beginn keine spürbaren Symptome zeigen. Durch frühzeitige Entdeckung können diese oft erfolgreich behandelt werden. Auch für Frauen, die keine Symptome haben, ist die regelmäßige Untersuchung ratsam, da sie hilft, das Risiko für ernsthafte Erkrankungen zu minimieren und ein besseres Verständnis für die eigene Gesundheit zu entwickeln.

Die Häufigkeit der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung variiert je nach Alter und individuellen Risikofaktoren.

Insgesamt trägt die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung dazu bei, die Gesundheit von Frauen zu erhalten und schwerwiegende Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsvorsorge und sollte von jeder Frau ernst genommen werden.
 
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